Der epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) zählt zu den wichtigsten molekularen Schlüsseln in der modernen onkologischen Diagnostik und Therapie.
EGFR spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation von Zellwachstum, Differenzierung und Überleben – Fehlfunktionen und genetische Veränderungen dieses Rezeptors sind in zahlreichen Tumorentitäten nachgewiesen und gelten als treibende Kraft für Tumorprogression und Therapieresistenz.1–3
Die Bestimmung des EGFR-Status ist daher von hoher klinischer Relevanz: EGFR dient heute sowohl als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf zielgerichtete Therapien (z. B. Tyrosinkinase-Inhibitoren oder monoklonale Antikörper) als auch als prognostischer Parameter für die Abschätzung des Krankheitsverlaufs bei verschiedenen Tumoren wie Lungen-, Kolorektal- oder bestimmten Brustkrebs-Subtypen.1–4
Abkürzungen
EGFR: epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor (Protein)
- Zhou F, et al. Nat Rev Clin Oncol 2025;22(2):95–116.
- Liu X, et al. Hum Pathol 2018;77:1–10.
- Xu MJ, et al. Cancer Metastasis Rev 2017;36(3):463–73.
- Lindeman NI, et al. J Thorac Oncol 2018;13(3):323–58.
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IB-Nummer: DE-89610/11-25
Gültig bis: 24.11.2027



