LUNG - Präzise identifizieren, passgenau therapieren.

Tumorgewebe ist der Goldstandard für die Mutationsanalyse

Vor therapeutischen Maßnahmen bei Lungentumoren steht die Erfassung des histologischen Typs und in vielen Fällen die Ermittlung der anatomischen Ausbreitung. Dies ist Voraussetzung für die Erstellung einer klinischen TNM-Klassifikation (cTNM) und damit für die Therapie.1

Für die Gewinnung einer Gewebebiopsie eignet sich z.B. eine Stanz- oder Zangenbiospie oder eine transbronchiale Biopsie im Rahmen einer Bronchoskopie.1

Normalerweise bildet dieses vom Patienten zu diagnostischen Zwecken entnommene Tumormaterial die Grundlage für die molekularpathologische Analyse des EGFR-Mutationsstatus, die dann mit hoher Sensitivität durchgeführt werden kann.

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Quellen:
1 Empfehlungen zur pathologisch-anatomischen Diagnostik von Lungentumoren des Berufsverbandes Deutscher Pathologen e.V., Version1.0, 2005.