LUNG - Präzise identifizieren, passgenau therapieren.

Der Test auf EGFR-Mutationen ist geltender Standard

Für die Behandlung des EGFR-mutierterten fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms stehen zielgenaue Medikamente zur Verfügung, welche die Erfolgschancen deutlich verbessern: Die EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren blockieren am Rezeptor die vermehrten Wachstumssignale. Es gehört deshalb zur Standarddiagnostik, die Tumor-DNA auf das Vorliegen einer aktivierenden EGFR-Mutation hin zu untersuchen.1,2

Früher brauchte man für diesen Test Material aus dem Tumor – entweder histologisch oder zytologisch. Heutzutage gibt es die Möglichkeit, bei Patienten, bei denen kein Tumormaterial zur Verfügung steht, diesen Gentest auch anhand einer Blutprobe durchzuführen (Liquid Biopsy).

Bei positivem Testergebnis ist die Behandlung mit einem EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor (EGFR-TKI) die Therapie der Wahl.1

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Quellen:
1 Onkopedia Leitlinien: Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC). Stand: November 2018. Verfügbar unter: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/lungenkarzinom-nicht-kleinzellig-nsclc/@@view/html/index.html (Letzter Zugriff:21.01.2019).
2 S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms, Langversion 1.0, Februar 2018; AWMF-Registernummer 020/007OL.