LUNG - Präzise identifizieren, passgenau therapieren.

Lungenkarzinom – Fortschritte dank Molekularpathologie

Während das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) früher nur histologisch differenziert wurde, kann heute mehr als die Hälfte aller NSCLCs auf molekularpathologischer Ebene genauer charakterisiert und in zahlreiche Subentitäten eingeteilt werden.1 Die häufigsten bekannten Alterationen sind dabei Mutationen in KRAS und EGFR.1-3

Pathologie des NSCLC
* CDK4, DDR2, FGFR2/3, HRAS, NRAS
Abb. 1: Pathologie des NSCLC3

Die molekularpathologische Differenzierung hat zu großen Fortschritten bei der Behandlung des fortgeschrittenen NSCLC geführt. So konnte erstmals bei Nachweis von aktivierenden Mutationen im EGFR-Gen mit entsprechenden Inhibitoren zielgerichtet behandelt werden. Dies war der Startschuss für die personalisierte Therapie des Lungenkarzinoms.

X
Quellen:

1 Pao W et al. Lancet Oncol 2011; 12: 175-80.
2 Patel JN et al. Transl Lung Cancer Res 2015; 4(5): 503–514.
3 Clinical Lung Cancer Genome Project (CLCGP), Network Genomic Medicine (NGM). Sci Transl Med 2013; 5(209): 209ra153.